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bofrost* – Europäischer Tiefkühl-Marktführer vom Niederrhein

Die Idee ist einfach und genial. Alle Produkte werden erntefrisch direkt vor Ort schockgefroren und in einer geschlossenen Kühlkette bis zur heimischen Tiefkühltruhe geliefert. Auch wenn bofrost* nie auf den Bio-Zug aufgesprungen ist, geht es dem Tiefkühl-Konzern aus Straelen immer um höchste Qualität. Beste Anbau- und Fanggebiete stehen dabei im Mittelpunkt. So stammt der Brokkoli beispielsweise aus Ecuardor, da es auf der Hochebene so gut wie keine schädlichen Insekten gibt und damit auch keine Schädlingsmittel eingesetzt werden müssen. Die bekannten bofrost*Erbsen kommen aus Schweden. Hier sorgt das Licht langer nordischer Sommertage zusammen mit dem kühlen, feuchten Seeklima dafür, dass die Erbsen bestens wachsen können. Durch das besondere, schonende Schockfrostverfahren bleiben alle wichtigen Vitamine, Nährstoffe und die Frische erhalten. Spinat verliert nach der Ernte schnell 60 Prozent seiner Wertstoffe, sofort eingefroren behält er alle seine wertvollen Inhaltsstoffe. Höchste Qualität gepaart mit einer geschlossenen Tiefkühlkette und erstklassigem Service ist das Erfolgsrezept noch heute, insbesondere seitdem die großen Handelsketten und selbst die Discounter Tiefkühlkost anbieten. Bei der Herausnahme aus der Truhe im Supermarkt wird die Kühlkette unterbrochen. Nur der Direktservice, bei dem mit speziellen Fahrzeugen, quasi fahrenden Kühltruhen, die Waren nach Hause geliefert werden, garantiert, beste Qualität zu erhalten. Der Fisch wird direkt beim Fang, das Fleisch bei der Schlachtung, Obst und Gemüse bei der Ernte, Fertiggerichte nach dem Kochen eingefroren – und sind nach dem schonenden Auftauen in der Küche frisch wie am ersten Tag.

Was heute selbstverständlich ist, war anfangs eine Sensation. Die Idee kam Firmengründer Josef H. Boquoi bereits 1966, als er mit Speiseeis übers Land fuhr. Boquoi, 1934 in Issum geboren, hatte das Geschäft des Kaufmanns von der Pike auf gelernt. Schon seine Eltern hatten im Kölner Raum einen Laden. Während des Krieges fuhr der Vater von Hof zu Hof. Josef Boquoi selber erlernte das Kaffeerösten. Bei seinen Touren mit Speiseeis übers Land bezahlten viele Landwirte mit Naturalien, die Boquoi in seinem Kühlhaus lagerte – und deshalb lange frisch blieben. Das Schlüsselerlebnis für sein späteres Tiefkühl-Unternehmen. 1957 kamen bereits Fischstäbchen und Rahmspinat in Deutschland tiefgefroren auf den Markt. Der Siegeszug der Kühlschränke und Tiefkühltruppen im Wirtschaftswunderland sorgte für die häusliche Basis der einmaligen Erfolgsgeschichte von bofrost*, der Kurzform von Boquoi-Frost. Gibt es einen Markt für top-konservierte Lebensmittel? Diese Frage kann der Marktführer bis heute mit einem klaren Ja beantworten.

Durch eine kluge kommunale Ansiedlungspolitik kam bofrost* von Issum nach Straelen, dort ist auch heute noch genügend Fläche für eine weitere Expansion vorhanden. Aber nicht nur von den Äckern und Gewächshäusern der Region kommen die Lebensmittel, die bofrost* in seinen Kühlhäusern lagert und verpackt. Sie kommen mittlerweile aus der ganzen Welt, von Rotterdam ist es bis Straelen ein Katzensprung. Bis heute expandiert bofrost* in Deutschland, beliefert als Marktführer knapp drei Millionen Haushalte in Deutschland. Zwei Kataloge mit über 400 Produkten -  jeweils zum Frühjahr und Herbst– informieren die Kunden über das Angebot und Neuheiten. Längst ist bofrost auch im Nischenmarkt mit gluten- und lactosefreier Tiefkühlkost Pionier. Bis heute ist das Unternehmen in zwölf europäische Länder expandiert. Der italienische Ableger, 1987 gegründet, ist dabei der größte.

Europaweit arbeiten 9.804 Mitarbeiter für bofrost*, davon 6.290 in Deutschland. Die meisten von ihnen sind festangestellte Fahrer, die für eine Philosophie der besonderen Kundenbindung stehen. Genau 5.081 Verkaufsfahrzeuge fahren für bofrost* in Europa jeden Tag 4,1 Millionen Kundenhaushalte an – allein in Deutschland sind es 2,7 Millionen Haushalte. In der Zentrale in Straelen selbst sind etwa 600 Angestellte tätig, vom Lagerarbeiter bis zum Versuchskoch. Der Umsatz liegt bei 1,205 Milliarden Euro, zu 65 Prozent in Deutschland (770 Millionen Euro) erzielt. Heute leiten Michael Boquoi, Sohn des Gründers, und Dr. Thomas Stoffmehl das Unternehmen. Bei allem wirtschaftlichen Erfolg steht das Unternehmen auch zu seiner lokalen Verankerung und seiner Verantwortung für Umwelt und soziales Engagement. Im Unternehmen wurde gerade eine neue Position für nachhaltiges Handeln geschaffen.Seit fünf Jahren ist bofrost* bereits fester Partner von „Ein Herz für Kinder e.V.“ und spendete allein vergangenes Jahr eine Million Euro für die Kinderhilfsorganisation.

Stand: April 2012

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