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Absolventinnen der Hochschule Niederrhein für renommierten Staatspreis MANU FACTUM nominiert

Niederrhein. Gleich drei Absolventinnen vom Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein sind für den renommierten Staatspreises MANU FACTUM 2017 nominiert. Der traditionsreiche Wettbewerb, den die Landesregierung alle zwei Jahre ausschreibt, gehört mit insgesamt 60.000 Euro zu den höchst dotierten Kunstpreisen seiner Art in Deutschland. Die designkrefeld-Alumni Güzin Büyük, Petra Hilpert und Christine Kelle dürfen ihre Arbeiten bei einer Ausstelleng unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Armin Laschet vorstellen. Aus den Exponaten werden die Staatspreise durch eine hochrangig besetzte Fachjury ermittelt. Handwerkliche Präzision und innovative Gestaltung sind dabei ebenso gefragt wie der experimentelle Umgang mit dem Material.

Güzin Büyük konnte die Jury mit ihrer Körperschmuckkollektion 'DANTELLE' im Bereich Schmuck überzeugen. Mit ihrem Garderobensystemmöbel ’bendline’ ist Christine Kelle im Themenfeld Wohnen nominiert. Die zum Wettbewerb eingereichten Designs waren unlängst im Rahmen ihrer Bachelorarbeiten unter der Begleitung von Professor Thomas Klegin, Professorin Angelika Röser und Mathias Lanfer entstanden. „Ich finde es sehr bemerkenswert, dass die jungen Produktgestalterinnen unmittelbar mit Abschluss ihres Bachelorstudiums die Auswahlkommission überzeugen konnten“, sagt Professor Klegin, der am Fachbereich Design Gestaltungslehre und plastische Gestaltung lehrt. Petra Hilpert, ehemalige  ’designkrefeld’ Diplomandin, ist mit einer Porzellanschale für den Staatspreis nominiert.

Die Preisträger werden am 9. September in einer Feierstunde von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart persönlich ausgezeichnet. Grußworte sprechen unter anderem der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, Ulrich Sierau sowie der Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf und Präsident Handwerk.NRW, Andreas Ehlert. Bereits zum 28. Mal werden Handwerk, Design und angewandte Kunst auf höchstem Niveau einem breiten Publikum präsentiert. Ab dem 10. September können sich Besucher die 135 eingereichten Möbel, Skulpturen, Schmuck- und Kleidungsstücke sowie Wohnaccessoires ansehen. Die Ausstellung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte läuft bis zum 5. November.

 Quelle: Hochschule Niederrhein

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