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IHK-Spitze trifft Regierungspräsidentin

Niederrhein. Die Brückensituation, die Neuaufstellung des Regionalplans und die Metropolregion Rheinland – das waren die zentralen Themen, die die Industrie- und Handelskammern Düsseldorf, Essen-Mühlheim an der Ruhr-Oberhausen, Mittlerer Niederrhein, Wuppertal-Solingen-Remscheid sowie die Niederrheinische IHK für ihren Antrittsbesuch bei Birgitta Radermacher auf der Agenda hatten. Die Präsidenten und Hauptgeschäftsführer trafen die neue Präsidentin der Bezirksregierung Düsseldorf gestern (26.09.) zu einem persönlichen Kennenlernen in Düsseldorf. „Ich freue mich auf eine engagierte Zusammenarbeit zum Wohl einer starken Region, der hier angesiedelten Unternehmen und der hier lebenden Menschen“, begrüßte Birgitta Radermacher die IHK-Delegation in Düsseldorf.

Mit Blick auf die vielen maroden Autobahn- und Bahnbrücken im Rheinland waren sich die IHKs und die Regierungspräsidentin einig, dass die Planungen für die notwendigen neuen Brücken beschleunigt werden müssen.

„Straßen und Brücken schneller planen, Baustellen besser koordinieren und Verkehre intelligent lenken – das sind die Voraussetzungen, damit Unternehmen und Pendler im Rheinland in den kommenden Jahren mobil bleiben“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz. Radermacher sicherte zu, dass die Planfeststellungsverfahren für die Rheinbrücke schnellstmöglich durch ihre Behörde bearbeitet würden. Ein Antrag auf notwendige Personalzuweisung liegt dem Ministerium vor.

Auch beim Thema Baustellenmanagement wollen IHK-Vertreter und Regierungspräsidentin weiter eng zusammenarbeiten.

Eine zügige Fortsetzung des Planungsprozesses forderten die IHKs auch mit Blick auf den neuen Regionalplan. Der aktuelle Entwurf greift eine Vielzahl von Anregungen der Wirtschaft auf. Um die dringend benötigten neuen Gewerbeflächen auf kommunaler Ebene planen zu können, muss der Regionalplan Düsseldorf rechtswirksam werden. Die Regierungspräsidentin sicherte zu, das Verfahren zügig fortzuführen und Anregungen der Wirtschaft in weiteren Beratungen aufzugreifen.

Die Gründung der Metropolregion Rheinland zu Beginn dieses Jahres gehört ebenfalls zu den zentralen Bereichen der Zusammenarbeit zwischen Bezirksregierung und IHKs. Jetzt gelte es, zügig spür- und sichtbar zu arbeiten, waren sich die Regierungspräsidentin und die Wirtschaftsvertreter einig. „Themen wie Baustellenmanagement und Infrastruktur zeigen, dass wir dringend ein starkes, handlungsfähiges Sprachrohr des Rheinlands brauchen, um unseren Wirtschaftsraum weiter nach vorn zu bringen“, so Elmar te Neues, Präsident der IHK Mittlerer Niederrhein.

Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher und die Vertreter der Industrie- und Handelskammern im Regierungsbezirk Düsseldorf verabredeten, den bestehenden guten Dialog auch künftig fortzusetzen. Eine starke Wirtschaft, eine leistungsfähige Infrastruktur und eine sichtbare Metropolregion Rheinland seien für alle Seiten ein Gewinn, erklärten alle unisono.

Quelle: IHK Mittlerer Niederrhein

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