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Einfach Kraft an jeden Punkt.

Die GEMO G. Moritz GmbH & Co. KG ist ein Familienbetrieb in der dritten Generation. Der Name GEMO steht schlicht für GEbrüder MOritz, denn gegründet wurde GEMO 1922 in Berlin von Bruno Moritz und seinen Brüdern. Detlev G. Moritz ist der Enkel des Gründers und leitet heute das gesamte Unternehmen, bestehend aus vier Standorten.

Britische Ordnungshüter und der Boom der Automobilindustrie Anfang der 20er Jahre sind die Grundlage für den heutigen Erfolg. Die biegsame Welle wurde damals als Antriebswelle für Tachometer unentbehrlich. Alle mechanischen Tachometer brauchen biegsame Wellen zur Kraftübertragung.

Einer der ersten Kunden war die Vogtländische Maschinenfabrik AG (VOMAG), die Lkw und Busse produzierte. Den Durchbruch für GEMO brachte der erste große Kunde, der KdF-Wagen, der Vorläufer des Volkswagen-Käfers.

Das Krefelder Unternehmen stellt heute – neben Antriebs- und Verstellwellen, Schneckenwellen und Betätigungszügen – immer noch biegsame Wellen für Tachometer her, etwa als Ersatzteil für den VW-Käfer.

1949 floh die Familie mit einem Teil der Maschinen zu einem befreundeten Unternehmen nach Witten an der Ruhr, als dieser Standort zu klein wurde zog das Unternehmen 1953 nach Krefeld. In Krefeld gab es eine Halle mit Druckluft, einen Eisenbahn-Anschluss und 360 Volt Starkstrom, für den Gründer entscheidende Kriterien für einen neuen Standort neben der hohen Lebensqualität, die Krefeld damals schon bot. Die GEMO-Halle an der Duisburger Straße wurde 1970 verkauft, sie befindet sich auf dem heutigen Bayer-Gelände im Chempark, wird jedoch noch immer GEMO-Halle genannt. GEMO befindet sich seitdem im Gewerbegebiet Bockum-Nord.

Heute ist GEMO einer von 200 Entwicklern von Daimler, liefert für Porsche und viele namhafte Automobilhersteller weltweit. GEMO-Teile finden sich in Systemen für Schiebedächer und Sitzverstellungen und überall dort, wo es Kraft zu übertragen gibt. Lange schon findet man GEMO-Teile nicht nur in Fahrzeugen sondern im Maschinenbau, Bahntechnik, Verfahrenstechnik, Fensterbau, in der Medizintechnik und in vielen anderen Bereichen. Die Entwickler bei GEMO suchen stets nach neuen Problemlösungen.

Stand GEMO anfangs für GEbrüder MOritz, so erklärt Detlev Moritz den Firmennamen heute lieber mit Globalem Wachstum, Evolution, Manufacturing Excellence und Organisation der Mitarbeiter. Der 54-Jährige, der ein Maschinenbaustudium begann, später aber Betriebswirtschaft studierte und Diplom-Kaufmann wurde, beschäftigt heute in seinem Unternehmen 210 Mitarbeiter, neben Krefeld weiter auch in Berlin. 1991 kam noch ein Joint-Venture-Unternehmen in England hinzu, 2004 entstand eine zweite selbständige Niederlassung in Polen. Kooperationen in Shanghai und der Aufbau eines Produktionsstandortes in Mexiko stehen als nächstes an.

 

GEMO G. Moritz GmbH & Co KG
Saalestraße 21
47800 Krefeld

Tel.: 02151 4416-0

www.gemo-krefeld.de