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Wacom – neue Technologien für die Kreativität der Welt

Am 12. Juli 2013 feierte das Elektronikunternehmen Wacom seinen 30. Geburtstag  - und in Krefeld-Fichtenhain freut man sich außerdem über 25 Jahre Wacom Europe GmbH. Von Krefeld aus werden die Wacom-Produkte europaweit vermarktet, dazu kommen der Nahe Osten und Afrika. Insgesamt sind das mehr als 40 Länder. Masahiko Yamada, Präsident und CEO von Wacom, sagte bei der Geburtstagsfeier in Tokio: „Wir lieben, was die Kreativität der Welt bringt, und sind stolz darauf, dass wir in den vergangenen Jahren eine tragende Rolle in der Revolution der Kreativbranche hatten.“ Bereits ein Jahr nach seiner Gründung brachte Wacom 1984 das erste Grafik-Tablet mit einem kabellosen Stift heraus. Grafiker auf aller Welt, Konstrukteure, Trickfilmer und Animations-Spezialisten machten Wacom zum Weltmarktführer in diesem Bereich. Aus der 3-Personen-Firma in Saitama, etwas nördlich von Tokio gelegen, entstand ein schnell wachsendes globales Unternehmen mit aktuell 930 Mitarbeitern und einem Umsatz von 61 Milliarden Yen (464 Millionen Euro).

Der Erfolg beruht vor allem auf der Wacom-Technologie, die mit der patentierten elektromagnetischen Resonanztechnik für höchste Präzision und ein sehr natürliches Anwendergefühl sowohl auf den undurchsichtigen Grafik-Tablets als auch direkt auf interaktiven Touchscreens sorgt. Neben diesen vor allem in den kreativen Berufen sehr verbreiteten Produkten bietet Wacom aber auch digitale Stifte für Smartphones und Tablets wie etwa das Samsung Galaxy Note oder das iPad von Apple. Zudem sind die Signaturlösungen für das digitale Ausfüllen von Formularen oder das digitale Unterschreiben im Zahlungs- und Versandverkehr bereits in vielen Ländern weit verbreitet.

Bis heute liegt der Schwerpunkt der Anwendungen aber im kreativen Bereich. So sind Wacom Tablets in der Fotobranche für die professionelle Retusche nicht mehr wegzudenken. Demgegenüber nutzen Produkt- und Autodesigner die interaktiven Displays für ihre kreativen Ideen. Renommierte Sportschuhhersteller arbeiten in der Produktentwicklung ebenso damit, wie Modefirmen, Autobauer oder Entwickler von Computerspielen. Nicht zu vergessen die Filmindustrie: in Hollywood, aber auch in den europäischen Filmstudios werden Wacom Tablets und Displays für Special Effects eingesetzt. Etwa für Avatar, aber auch für das Space-Taxi, das Til Schweiger durch den Bully Herbig-Film „Traumschiff Surprise“ lenkt. Seit 2008 ist ein Wacom Stift-Tablet echt im Weltraum, auf der International Space Station (ISS), vertreten. Die Bildbearbeitung mit Stift kommt den Kreativen in allen Branchen einfach am meisten entgegen. Der Stift wird zum verlängerten Zeigefinger, das Tablet zum Werkzeug für alle kreativen Bereiche. Hier ist Wacom Marktführer. Die Maus wird durch das bewegungsnatürlichere Arbeiten mit dem Stift ersetzt. Die Stifte und Oberflächen sind heute so druckempfindlich, dass sich beim Digital Painting die Linienstärke durch mehr oder weniger Druck variieren lässt. Inzwischen gibt es 2048 Druckstufen, was dem Zeichnen mit dem Bleistift schon sehr nahe kommt. Seit 2007 ist mit Bamboo ein digitaler Stift auf dem Markt, mit dem man auch auf dem iPad und anderen mobilen Geräten mühelos zeichnen, schreiben, gestalten und navigieren kann.

Wer die Europazentrale im Fichtenhain betritt, wird in der Raumgestaltung immer wieder die Farben des fünf-farbigen Firmenlogos finden. Und auch das Motto „open up sense more“ ist überall gegenwärtig. In Krefeld ist das Unternehmen seit 2000. Vorher war Wacom in Neuss angesiedelt. Wenn Japaner nach Europa kommen, bieten sich Paris, London und Düsseldorf an: alles Städte mit großen japanischen Communities. Für NRW und Krefeld sprach die direkte Nähe zu anderen japanischen Elektronikunternehmen wie Epson, Canon, Toshiba oder Oki. Das Umfeld und die Zusammenarbeit mit Universitäten wie der Hochschule Niederrhein sorgen für geeigneten Nachwuchs. Heute arbeiten 130 Mitarbeiter in Krefeld, Chef ist mit Martin Boit ein Deutscher. Am Standort Krefeld arbeiten nur zwei Japaner. Wacom will kein typisch japanisches Unternehmen sein, sondern ein globales aus Japan. So arbeiten auch in Krefeld Mitarbeiter aus vielen Nationen, aus den benachbarten Benelux-Ländern und Frankreich, aber auch aus Italien und Osteuropa. Die Nähe zu Postproduktionsfirmen in Köln, Trickfilm- und Animationsfirmen in Oberhausen, Mülheim und Essen ist für Wacom inspirierend. Der direkte Kontakt mit den Nutzern ist für die Entwicklung ganz neuer Bereiche wichtig.


Wacom Europe GmbH
Europark Fichtenhain A9
47807 Krefeld

Tel.: 02151 3614 - 0
Fax: 02151 3614 - 111

info@wacom.eu

www.wacom.com

Stand: August 2013