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Agrobusiness feiert 10jähriges Bestehen

Niederrhein. Was hat eine Pizza mit Agrobusiness zu tun? Das war die Frage, die gleich zu Beginn der Jubiläumsfeier von Agrobusiness Niederrhein e.V. gestellt wurde. Antwort: Von der Tomate über die Salami, dem Teig und die Kräuter, alles hat die Wertschöpfungskette Landwirtschaft und Gartenbau durchlaufen und gehört somit zum Agrobusiness.
Agrobusiness Niederrhein hatte zum 10jährigen Jubiläum in die Räumlichkeiten der Veiling-Rhein-Maas eingeladen und etwa 130 Gäste waren der Einladung gefolgt. Wichtige Akteure aus der Anfangszeit wie Johannes Giesen, ehemaliger Vorsitzender, Heinrich Hiep, ehemaliger zweiter Vorsitzender und Martina Reuber, ehemalige Geschäftsführerin berichteten, wie Agrobusiness Niederrhein auf den Weg gebracht wurde. Ein Netzwerk ist für seine Mitglieder da und so berichteten Georg Hanka, Gartenbaubetrieb, Bert Schmitz, Aufsichtsratsvorsitzender der Landgard und Karl Werring, Präsident der Landwirtschaftskammer NRW warum sie bei Agrobusiness Niederrhein mitmachen.
Andrea Franken moderierte den Rückblick. Sie verdeutlichte anhand eines Wollknäuels, das seinen Faden von Gast zu Gast spann, wie ein Netzwerk funktioniert. Wie vielfältig das Netzwerk Agrobusiness ist, zeigte sich an den Gästen. So kamen die Vertreter der regionalen Hochschulen genauso zu Wort, wie die niederländischen Vertreter von Institutionen und Unternehmen, mit denen Agrobusiness Niederrhein bereits seit vielen Jahren zusammenarbeitet.
Es ist wichtig zurückzuschauen aber der Blick in die Zukunft ist für ein Netzwerk wie Agrobusiness Niederrhein noch viel wichtiger. Christian Wagner, Vorsitzender und Eva Kähler-Theuerkauf, 2. Vorsitzende stehen für den aktuellen Vorstand, der den Weg in die Zukunft gestaltet. Eine deutliche Vorstellung hat der Verein, wenn es darum geht das Agrobusiness am Niederrhein im Jahr 2030 zu beschreiben: Das positive Image des Agrobusiness steht dann für Innovation, qualitativ hochwertige Produkte, eine nachhaltige Produktion, kooperative Zusammenarbeit, Identifikation mit der Region und eine intensivierte grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Themen die auf dem Weg dorthin bearbeitet werden sollen sind die Digitalisierung, Förderung der Fachkräftegewinnung und -bindung, Netzwerkaustausch und der Informationstransfer.

Quelle: Agrobusiness Niederrhein

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