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Start-up Loribox erhält 25 000 Euro als Folgeförderung

Rhein-Kreis Neuss. Manuela Dörr mit ihrem Start-up Loribox ist glückliche Gewinnerin einer Folgeförderng bei dem Acceleratorprogramm der Wirtschaftsförderung des Rhein-Kreises Neuss. Mit ihrer Plattform für zirkuläre Kinderkleidung überzeugte sie die Jury bei dem Final Pitch der ersten Förderrunde und sicherte sich damit Unterstützung in Höhe von 25 000 Euro. Ebenfalls um diese Summe hatten sich die Aktienanalyse-App Kurskontrolle, die Inklusionsplattform Unique United sowie das IT-Sicherheit Start-up Shader beworben und vor rund 50 Zuschauern ihre Entwicklungen der letzten fünf Monate präsentiert.

Sichtlich erfreut zeigte sich Loribox-Gründerin Manuela Dörr über die Entscheidung für ihr Unternehmen: „Das ist großartig! Die Folgeförderung wird noch einmal einen Riesenanschub geben und uns nach vorn bringen“, versichert die Neusserin. Zusammen mit Dominik Hintzen von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Kreises Neuss wird Loribox das Programm der Folgeförderung in den nächsten Wochen ausarbeiten und umsetzen.

Kreisdirektor Dirk Brügge, der die Veranstaltung im Global Entrepreneurship Centre in Meerbusch gemeinsam mit Simon Kell, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Innovation, Digitalisierung und Standortmarketing des Rhein-Kreises Neuss, eröffnete, betonte:  „Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit sind Themen, die wir im Rhein-Kreis Neuss unterstützen wollen. Mit Loribox fördern wir aktiv eine innovative Lösung in genau diesen Bereichen.“ Simon Kell fügte hinzu: „Die Begleitung von Innovationen in der Startphase ist ein wichtiger Baustein des Strukturwandels, den wir auch seitens der Politik unterstützen.“

Auch wenn die Unternehmen Kurskontrolle, Unique United und Shader bei der Veranstaltung keine Zusage für eine Folgeförderung erhielten, so werden sie weiter im Alumni-Netzwerk des Acceleratorprgramms eng mit der Wirtschaftsförderung in Verbindung bleiben. „Wir haben alle vier Start-ups mit einer ersten Förderung unterstützen können. Sie alle hätten die Folgeförderung verdient, doch wir mussten uns am Ende für ein Unternehmen entscheiden“, berichtet Robert Abts, Leiter der Wirtschaftsförderung.

Über die Vergabe der Folgeförderung entschied eine Jury mit Elisabeth Schloten als Gründerin und Geschäftsführerin der Unternehmen ECBM und Kanalnetz, Peter Hornik als einem der Geschäftsführer des digihub Düsseldorf/Rheinland, Sebastian Gronwald als einem der Geschäftsführer des Global Entrepreneurship Centres und Robert Abts als Leiter der Wirtschaftsförderung des Rhein-Kreises Neuss.

Mit seinem Acceleratorprogramm begleitet der Rhein-Kreis Neuss Start-ups auf dem Weg von der Idee bis zum marktfähigen Produkt. In einem Zeitraum von fünf Monaten erhalten die Gründerinnen und Gründer Unterstützung in Form von Coaching, Workshops, Prototypentwicklung, Netzwerk, Co-Working, Marktzugang und weiteren individuellen Leistungen im Wert von bis zu 25 000 Euro. Zurzeit wählt die Wirtschaftsförderung fünf neue Start-ups für den zweiten Durchgang aus.

Interessierte Gründerinnen und Gründer können sich schon jetzt für den dritten Durchgang mit Start am 1. Januar 2023 bewerben. Für Bewerbungen und weitere Informationen steht Dominik Hintzen zur Verfügung unter Tel. 02131 928-7505 oder per Mail (dominik.hintzen@rhein-kreis-neuss.de).

Quelle: Rhein-Kreis Neuss

 

V.l.: Sebastian Gronwald, Elisabeth Schloten, Peter Hornik, Simon Lichte, Manuela Dörr, Simon Kell, Louis Kleemeyer, Leonhard Böß, Robert Abts und Dominik Hintzen Rhein-Kreis Neuss | Foto: Rhein-Kreis Neuss

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